Die Winterausgabe der Versorgerin erscheint am 05. Dezember 2025.

Abo-Bestellungen und Adressänderungen (via versorgerin@stwst.at), die bis 28. November einlangen, werden beim Versand berücksichtigt.

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Die Versorgerin ist gratis erhältlich, wird kostenlos verschickt und das soll auch so bleiben.

Das bedeutet aber nicht, dass wir Spenden ablehnen: Wir freuen uns deshalb über Obolusse (in beliebiger Höhe), damit wir nicht demnächst unsere Fahrradkuriere nach Berlin, Kiel und Leipzig schicken müssen.

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Konto: Kulturverein Stadtwerkstatt
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Der Journalistische Katechismus ist eine Handreiche für all jene, die dauernd irgendwas mit Medien machen und darum keine Zeit haben, Machiavellis Il Principe zu lesen. Deshalb erscheint er auch häppchenweise in Serie.

Davide Bevilacqua interviews the servus.at/AMRO 2025 resident Anna Kraher about tech temporalities and politics of isolations, topics of the current AMRO Research Lab.

Jonas Bayer zum inneren Autoritarismus der Meinungsfreiheit.

Salya Föhr analysiert den Film »Holding Liat«, dessen Kontext und Rezeption.

Jakob Goubran über Jens Winters Debütroman »Im langen Sommer geboren«, der eine Topographie der deutschen Linken im Stadium fortgeschrittenen Zerfalls versucht.

Ronny Günl hat den neu erschienenen Essay »Objektverlust« von Lars Henrik Gass gelesen.

Nicht gerührt, sondern geschüttelt – und am Ende doch geworfen. Barbara Eder deponiert eine Flaschenpost zum 100. Geburtstag von Frantz Fanon.

Tina Sanders argumentiert, warum es nicht unbedingt erstrebenswert ist, ein weibliches Vorbild zu sein.

In einer Zeit, in der das Begehren stets auch politisch sein will, erlebt der Sadomasochismus als neue Freizeitform des beschädigten Subjekts ein bemerkenswertes Comeback – ausgestattet mit intellektuellem Überbau, popkultureller Aneignung und der Aura des Subversiven. Von Sara Rukaj.

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 19

Unter dem Titel »Mythos und Erinnerung« fand in Delphi ein Festival rund um die Orestie von Aischylos und dessen Interpretation von Theodoros Terzopoulos statt. Chris Weinhold berichtet von dionysischen Tiefenbohrungen im Ur-Bild der Zivilisation.

Magnus Klaue zeichnet nach, worin sich die 1977 angefertigte »Voyager Golden Record«, die erste »interstellare Datensammlung« menschlicher Kulturleistungen, vom Pathos des Weltkulturerbes unterscheidet.

1.-7. Sept 2025 | STADTWERKSTATT | stwst84x11.stwst.at

+++ STWST‘s ART EVENT +++ JOIN US!! +++ Installation & Kunstevent: Einkegeln – Vorausscheidungsrunden – NEBELKEGEL TURNIER

The DIY thread by Piksel is part of this year‘s »Red Thread of Media Art« and can also be seen at STWST84x11 FOG MANIFESTO.

Über die Modelle, durch die wir die Welt verstehen. Leben und lesen in der Simulation.

Spekulation und Erleben in Michael Aschauers »Post Tomorrow Land‘s Morning Post«. Von Felix Stalder.

Ralf Petersen offeriert Wortspuren für die Wanderung an die Enden der Welt, wirbt für die enge Verbindung von Materie und Sinn, rauscht durch die Zeit, kämpft mit der Unendlichkeit, bemüht sich um eine gegenständlich klare Darstellung, landet in künstlicher und weitgehend unerreichbarer Repräsentation, die aus einer Sammlung disparater Fragmente besteht.

Über den Nebel im Film zwischen Symbolismus, Bedrohung und Atmosphäre schreibt Christian Klosz – und nennt einige Beispiele.

Barbara Doser und Hofstetter Kurt waren 2012 Teil des Artist in Residence Programs auf dem Schiff Eleonore und haben aktuell ein Buch herausgebracht. Franz Xaver über das Buch »tense_intense« und über die Verbindungen zur Stadtwerkstatt und zum STWST Infolab.